Matoro Moto

The sky is the limit

No fun

Vor dem Frühstück schon das erste Kreuzfahrt Schiff im Fjord. Was für ein Trümmer. Muss nicht.

Wendemanöver

Bisher hat sich der Wetterbericht ja fast immer leicht zu meinen Gunsten vertan. Damit ist jetzt Schluss. Heute hat er Recht. Dauerregen ab dem späten Vormittag, und das wird auf dem Weg nach Norden wohl auch mindestens bis Sonntag so bleiben.

Immerhin komme ich in Geiranger noch im trockenen los. Der obligatorische Halt an der Aussichtsplattform darf natürlich nicht fehlen, auch wenn da schon der erste (allerdings offensichtlich ziemlich leere) Reisebus steht. Ja, der Fjord ist schon schön. Aber zu Saison Zeiten möchte ich hier nicht hin, da würde ich das Gebiet weiträumig umfahren.

Da der Trollstigen bis auf weiteres wegen dem Lawinen Abgang und den dadurch verursachten Straßenschäden gesperrt ist muss man einen weiten Umweg über die E39/136 nehmen. Immerhin sehe ich für ein Teilstück eine „Abkürzung“ über den Bygdevegen / Vaksvikfjellet. Leider ist auch diese geschotterte Straße nach wenigen km gesperrt.

Eisdal – Linge

Auf der E39 dann auf einmal Stau wegen – man glaubt es kaum – allgemeiner Verkehrs- und Alkohol Kontrolle. Wirklich jedes Fahrzeug aus beiden Richtungen wird kontrolliert. Mit dem Ergebnis: 0.0. Hätte ich denen auch gleich sagen können. Hat auch nur ne Viertel Stunde gekostet.

Kurz danach – mit nur einer halben Stunde Verspätung beginnt der Regen. Kein Starkregen, aber doch kräftiger Landregen. Und kein Ende in Sicht. Gestern hab ich noch über die Tunnel geschimpft, heute bin ich fast froh ab und an mal im trockenen zu fahren.

Und der Nebel zieht immer tiefer die Hänge herab. Eigentlich wollte ich noch den kleinen Ausjovegen (Fv191) von Eresfjord nach Sunndalsora nehmen, das klemme ich mir wegen dem Nebel aber, bringt ja nix so einen Weg zu fahren ohne was zu sehen.

Zwar keine der Atlantik Brücken, aber immerhin
Nebel über Sunndalsora

Also schnell zum Fugelvag Camping, wo ich mir heute noch mal ne Hütte gemietet habe. Zeitgleich mit mir kommt ne dicke GS aus D an, auch der hat sich die Hütte nebenan gemietet. Da muss man erst > 2000 km nach Norwegen fahren um einen quasi Nachbarn kennen zu lernen.

Das war echt kein Spaß heute. Was mir am meisten auf die Stimmung schlägt ist dass die Aussichten für die nächsten Tage kein bisschen besser sind, besonders Richtung Lofoten. Ein Tag oder zwei im Regen ist nicht so schlimm, wenn man eine Perspektive sieht, die ist im Moment aber in weiter Ferne.

Mal sehen, vielleicht gibt’s morgen früh ne spontane Planänderung und ich biege doch noch ab Richtung Schweden. Da scheint es ab morgen Nachmittag im Grenzgebiet eine kleine trockene Lücke zu geben…

No fun – Iggy Pop (Stooges)

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