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The sky is the limit

Winter

Aurlandsvegen ist noch bis (mindestens) Mittwoch Mittag mit Wintersperre belegt. Der Strynsfjellvegen sogar wahrscheinlich bis zum 10.

Der Wetterbericht lässt am heute Nachmittag die die nächste Zeit nichts Gutes hoffen, aussitzen ist also keine Option. Ich entscheide mich für die nächste Scenic Road, den Sognefjellsvegen (55). Und wenn man wir genug in die Karte zoomt sieht man von Süden noch eine ganz kleine weiße Straße – Tindevegen. Der hat nicht mal ne Nummer. Hoffentlich ist der auf.

Die Anfahrt dahin sind 100km. Und wegen Wintersperre gefühlt 100% Tunnel (in echt: 55!). Der längste 24.5km. Was ein Spaß. Nicht.

Dann aber: der Tindevegen ist ein Knaller. Dass er offen ist sieht man schon unten: es werden nur Kreditkarten akzeptiert. Aha, wohl eine der mautpflichtigen Privatstraßen (90NOK, die sind es wert!).

Auch die Scenic Road Sognefjellsvegen ist ein Hammer. Trotz der“Größe“ sehr wenig Verkehr. Und nochmal eine Adlersichtung (wahrscheinlich).

Auch heute wieder: Leute aus Böblingen die ich an der Mautstelle treffe sitzen später mit mir zusammen beim Sandwich beim Bäcker in Lom.

Aufgrund der Wettervorhersage buche ich schonmal ne Hütte in Geiranger, nicht gerade ein Schnapper aber in der Gegend ist auch nichts günstigeres zu bekommen. Später stellt sich dann heraus: das Wetter hat sich’s anders überlegt, Regen kommt erst morgen.

Auf dem Weg dahin nur noch langweilige E16. Denkste. Die Straße bringt zwar keine fahrerischen Highlights, schraubt sich aber bis auf ca. 1050m, geschlossene Schneedecke inclusive. Zeit für ne Kaffeepause im Schnee.

Da war doch noch was auf der Karte. Ach ja richtig, Dalsnibba. Eine ebenfalls mautpflichtige Privatstraße auf den gleichnamigen Berg. Und auch die ist auf. OK, 150NOK für 5km sind jetzt nicht wenig, aber es lohnt sich.

Seitenständer werden überbewertet

No way

Trotz ausgebliebenem Regen war die Hütte keine schlechte Entscheidung. 2km oberhalb von Geiranger, mit perfektem Blick auf den Fjord. Nur der Fossen rauscht gewaltig, von Ruhe keine Spur 🙂

Zum Abschluss des Tages gönne ich mir mal eine kleine Auswahl unter dem Motto: Drink Local.

Winter – Tori Amos (Playlist)

 

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