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The sky is the limit

Making Miles

So langsam muss ich leider wieder an die Rückreise denken, wenn ich stressfrei und ohne Autobahn am Samstag in Dover die Fähre erreichen will. Eigentlich will ich  nochmal durch Wales Richtung Süden, aber ein Blick auf das Regenradar durchkreuzt meine Pläne. Soll der Taucheranzug im Koffer bleiben verspricht es mir ein Zeitfenster bis ca. 10:00 um Wales Richtung Osten zu verlassen. Also entscheide ich mich, heute ein paar Meilen zu machen um es dann morgen in England ein wenig entspannter angehen zu lasssen.

Leaving Wales

Hello England

Irgendwann sehe ich ein kleines Hinweisschild zum ‚Stone Circle‘ Parkplatz. Ich will ohnehin eine kleine Pause machen und folge dem Schild ein paar hundert Meter über einen Schotterweg. 300 Meter weiter befindet sich der ‚Mitchell’s Fold Stone Circle‘. Kein Wunder daß der keine Staus verursacht. Dennoch ein würdiger Ort für eine kleine Pause.

Mitchell’s Fold Stone Circle

Mitchell’s Fold Stone Circle

Auf dem Weg liegt Bilbury (oder auch Bibury), laut einigen Seiten ‚das schönste Dorf Englands‘. Und die Arlington Road ist die wohl am meisten fotografierte Straße Englands. Zumindest von den vielen chinesischen Touristen, die hier mit Reisebussen angekarrt werden.  Da das Dorf quasi direkt auf meiner Route liegt ärgert mich das heute nicht besonders (und ja, wären da nicht so viele Touristen wäre es tatsächliche in schönes Dorf), aber extra hinfahren ist sicher Zeitverschwendung.

Arlington Road

It’s not your fault

Die Hecken an den Single-Roads fangen so langsam an mir wirklich auf den Wecker zu gehen. Und die größeren Straßen sind hier in England vergleichsweise voll. Fahrspass sieht anders aus. Ab und an gibt’s aber auch mal ein wenig Abwechslung. Wenn auch nicht immer willkommen. Auf einer dieser kleinen Single-Roads kommen mir 2 Pferde entgegen. Ich weiß ja daß Pferde auf Motorräder manchmal komisch reagieren, deshalb fahre ich schnell ganz links ran und mach den Motor aus. Die beiden Reiterinnen bedanken sich und dennoch geht eines ihrer Pferde direkt neben mir hoch, dreht sich aber glücklicherweise dabei von mir weg, und das Mädel kann sich auch im Sattel halten.

Am Ende des Tages lande ich auf einem kleinen Campingplatz in der Nähe von Fleet. Eigentlich nur eine Wiese auf einer Farm, auf der offiziell nur 5 Camper (+ Zelte) stehen dürfen. Dementsprechend minimalistisch auch die Einrichtung – eine einzelne Toilette, und statt Waschgelegenheit nur ein Wasserhahn an der Außenseite einer Stallung. Trotzdem verlangt Lady Linda stolze 15£ für die Nacht. Aber Archies hat hier in der Gegend keine wirklichen Alternativen zu bieten, und so bin ich letztlich froh hier das Zelt aufstellen zu können.

In England you can make almost everything. Today i made some miles.

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Thema von Anders Norén

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