Matoro Moto

The sky is the limit

South Coast Revisited

Wetterbericht: Sonne.
Realität: Nebel.
Es gibt einen harten und langen Kampf zwischen Nebel und Sonne, doch am Ende gewinnt – die Sonne.

The sun is fighting the english fog. It is a long and hard fight, but in the end the sun will win.

Das mit der Dusche fällt heute morgen natürlich aus, so komme ich recht früh los. Die Gegend um Fleet ist voll. Und dicht besiedelt. Berufsverkehr. Die kleinen Single-Roads helfen bekanntlich auch nicht wirklich weiter, weil diese verdammten Hecken jeden Fahrspaß im Keim ersticken. Und so schlage ich mich irgendwie bis zur Küste durch. Was ich auf dem Hinweg wegen Wochenendtourismus verpasst habe will ich jetzt noch nachholen: Zu den Seven Sisters und dann irgendwie entlang der Küste Richtung Folkstone, von wo es dann morgen früh nur noch ein Katzensprung nach Dover ist.

Sunbeams

Irgendwie werde ich mit England als Motorradland nicht warm. Zu dicht besiedelt, zu viel Verkehr und (sagte ich es schon?) immer wieder diese blöden Hecken die einem jegliche Sicht versperren. Und immer wieder : Road Closed. Manchmal sogar mit handgemaltem Zusatzschild. Na dann glauben wir das mal.

Better believe them …

Die kleine Schranke hinter dem Parkplatz an den Seven Sisters wird von Sicherheitspersonal bewacht. Es wird ein Film gedreht (irgendwas über die Rettung von Jugendlichen an diesem Ort). Im Gegensatz zum Terminator-Dreh im Mai in Andalusien ist hier aber nichts weiter gesperrt, ich soll nur auf die PKWs aufpassen die über den Strandweg fahren.

Seven Sisters

Seven Sisters

Seven Sisters

Tolle Kulisse. schöner Kiesstrand. Es ist mittlerweile so warm daß ich erstmal meine Thermo-Klamotten ausziehe. Diese Klippenküste ist wirklich schön. Und im Gegensatz zum dichtbesiedelten Rest von England lassen sich die Straßen in Küstennähe auch ganz schön fahren. Wenig Hecken, schönere Landschaft, das ganze bei herrlichem Sonnenwetter – ein gelungener Abschluss der Tour.

What’s the use of the hedges besides the single roads?

Der Zeltplatz an den Klippen von Folkstone ist wohl sowas wie Treffpunkt aller, die am nächsten Tag mit der Fähre übersetzen wollen. Liegt ganz schön, aber auch gut abgeschirmt. Kein Netz, kein Telefon, WLAN nur gegen 3£ am Tag. Naja, so nötig hab ich’s jetzt auch nicht. Die Fähre ist für 12:00 gebucht, mal sehen vielleicht klappt’s auch wie auf dem Hinweg eine früher.

Beach at Folkstone Campsite

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