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The sky is the limit

Abenteuerspielplatz

Am Wochenende war ich zu meinem ersten Endurotraining in Bilstain. Erstaunlich, was nach 2 Tagen so alles geht. Die meisten der abseits des Hauptweges gelegenen Single Trails, insbesondere den Abschluß-Ausflug in die „grüne Hölle“ hätte ich alleine nie im Leben unternommen. Ob als Einstieg ins Sportenduro-Fahren, als Vorbereitung für Offroad Passagen auf Touren, oder einfach als großer Spaß fürs Wochenende auf jeden Fall zu empfehlen. Dank an Tarek und Stefans Endurotraining für den gelungenen Eintieg.

Während des Trainings kann man keine Bilder machen. Deshalb abends nochmal zu Fuß eine Runde übers Gelände. Dies ist noch eine relativ einfache Passage, die schwierigeren hab ich nicht fotografiert weil ich nicht damit gerechnet hatte, die am nächsten Tag zu fahren.

Während des Trainings kann man keine Bilder machen. Deshalb abends nochmal zu Fuß eine Runde übers Gelände. Dies ist noch eine relativ einfache Passage, die schwierigeren hab ich nicht fotografiert weil ich nicht damit gerechnet hatte, die am nächsten Tag zu fahren.

Ich hatte lange drüber nachgedacht, ob ich das Training mir der eigenen Maschine oder mit einem Leihmotorrad mache. Da aber die Dickschifftermine alle nicht in meinen Kalender passten hatte ich mich entschlossen ein ’normales‘ Training zu belegen. Die Inhalte sind laut Stefan ohnehin die gleichen.  Incl. Leihmotorrad, um nicht zu sehr aus der Gruppe zu fallen. Eine gute Entscheidung wie sich im Nachhinein herausgestellt hat. Zum einen : Auf den leichten Enduros lernt es sich leichter und schneller. Natürlich ist das Bewegen der Reiseenduro was anderes, und das habe ich bisher nicht geübt, aber Ausflüge wie in die grüne Hölle wären auch mit der kleinen Tenere sicher am 2. Tag noch nicht möglich gewesen. Letztlich lernt man glaube ich mehr, auch wenn die Übertragung auf das eigene Gefährt noch nachgeholt werden muß. Zusätzlich wird die eigene Maschine geschont. In der Regel verlaufen die Umfaller zwar relativ harmlos, aber es gibt auch kaum jemandem im Training der nicht mindestens einmal stürzt. Ich selbst hatte 3 Ableger. Zweimal an Engstellen im quasi Stand gegen Böschung / Fels (absolut harmlos), zum Schluß noch bei der Auffahrt in einem Steilstück, als das Hinterrad auf einer Felsplatte einfach keinen Grip mehr aufbauen wollte. Ich bin rückwärts vom Motorrad, Tarek hatte rechtzeitig eingegriffen und das Motorrad vor Abrutschen bewahrt. Gemeinsam haben wir das dann aufgerichtet und mit ein wenig Anschieben gings dann den Rest des Steilstücks hinauf.

Kleine Merkliste zum Inhalt, damit ich den Kurs per mentalem Training später nochmal durchspielen kann. Ohne Gewähr für Vollständigkeit oder Korrektheit :

Generell

Hat Enduro und Straße nicht viel miteinander zu tun. Wir hatten einen im Kurs, der hatte noch nie auf einem Motorrad gesessen – und nach einer einstündigen Sondereinweisung ist er mit der Gruppe gefahren und hat sich mehr als wacker geschlagen!

Allgemein gilt wohl : Locker sein, Knieschluß ist hier nicht gefragt. Sonst springt das Motorrad von einem Stein auf den nächsten, und beim dritten Stein springst Du mit. Besser : locker in den Rasten stehen. Macht auch die Kurventechnik leichter.

Aufheben

Lenkereinschlag (unteres Lenkerende nach vorne, um möglichst langen Hebel zum Hinterrad zu bilden). Mit beiden Händen an diesem Lenkerende hochziehen, sobald möglich an Hüfte abstützen.

Balance

Man kann das ausbalancierte Motorrad mit einem Finger halten … und dann mal links- und rechts herum einen Spaziergang ums Motorrad machen (nicht in Lenkermitte halten).

Kurventechnik

Locker stehen, kein Knieschluß zum Tank (gilt eigentlich generell beim Fahren im Gelände). Belastung auf kurvenäußere Raste, Knie und Hintern nach außen. Mit geringem Tempo lassen sich so bei guter Blickführung Kurven am Lenkeranschlag nach ein wenig Üben locker fahren.

Bremsen

Gewicht nach hinten, ansonsten ähnlich wie auf der Straße, eher hinten (blockierendes Vorderrad nix gut) Verhältnis 70/30 bis 80/20.

Bergen am Hang
Fahren bergauf

Konstantes Gas, Gewicht nach vorne. Wenn das Hinterrad durchdrehen sollte, versuchen mit Kupplung wieder Grip zu bekommen. Gas auf / Gas zu macht die Fahrt zu unruhig.

Fahren bergab

Kupplung gezogen, Gewicht nach hinten, bremsen wie beim Bremsen.

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