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The sky is the limit

Southbound

Für den nördlichen Bereich der Vesteralen hat mein Freund Ventusky heute aber ganz schön daneben gelegen. Nix blauer Himmel. Leichte Regenschauer seit gestern Abend, kein Ende in Sicht. Da mich ganz ehrlich die Fjelle in Norwegen’s Mitte mehr reizen als noch weiter nach Senja zu fahren geht’s heute nach Süden, und zwar quasi Luftlinie.

Nach 100 km wird’s tatsächlich heller, und langsam wärmer. Trotzdem keine (kaum) Foto Stopps. Jeden Kilometer dem ich heute fahre brauche ich morgen wohl nicht durch den erneuten Regen.

Tagespensum ist für mich um 18:30 in Mo I Rana erreicht. Aber der will auf dem Camping 800 für ein leeres Zimmer. NorCamp hat aber 30 km weiter noch den Bjerka zu bieten. Hier gibt’s ne simple Hütte (4 Betten, Kühlschrank, Tisch, Stuhl) für 305.

Nochmal zur E6: jeder der mich kennt weiß dass ich kleine und kleinste Straßen bevorzuge, muss auch nicht asphaltiert sein. Aber so schlecht wie der Ruf der EU ist ist die gar nicht. Wenn man nach der Fähre erst mal die Kolonne Lkw und Wohnmobil überholt hat und die Straße für sich alleine hat (hatte ich heute über weite Strecken) kann man das Rollen durchaus genießen. Landschaftlich finde ich das sogar reizvoller als die Küstenstraßen.

Zwischen Bognes und dem Abzweig nach Bodo Alaska Feeling. Man fährt durch grüne Tannenwälder und an Horizont bizarre schneebedeckte Bergketten.

Das Saltfjellet als weite Hochebene gefällt mir ebenfalls sehr gut, insbesondere so ‚früh‘ im Jahr wenn noch relativ viel Schnee liegt. Das Arctic circle Center braucht allerdings kein Mensch so wirklich, Touri-Nepp, eine schlichte Tafel oder Stein oder so hatte es auch getan.

Dahinter wieder Alaska light – alles super.

Das mag in ein paar Wochen zur Hauptsaison anders sein, zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht schlecht.

Southbound – Thin Lizzy (Playlist)

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