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The sky is the limit

Into the Great Wide Open

Freundlicher Tag, es gibt für heute eigentlich 3 Optionen: nach Westen, um doch noch Strynsfjellvegen und Aurlandsvegen zu fahren, nach Osten Richtung Peer Gynt Vegen, oder nach Süden dem TET folgen. Mit Blick aufs Wetter von morgen scheiden West und Ost aber aus.

Auf dem Weg nach Lom

Auf dem Weg zum TET komme ich nochmal nach Lom. Da war ich auf dem Hinweg ja schonmal, hab da aber die berühmte Stabkirche verpasst, eine der größten und ältesten in Norwegen. Ich hab mit dem Verein ja sonst nix zu tun, aber Kirchen interessieren mich rein architektonisch. Mir ist schon im Vorfeld klar daß das ein typisches Reisebus Ziel ist, aber was soll’s, wenn man schon mal da ist …

Das wohl älteste Kreuz des Friedhofs.

Zwischen 2 Reisebus Führungen erwische ich immerhin 2 Minuten Ruhe in der Kirche, in denen außer mir nur 2 Leute drin sind. Durch die Bauweise und Holzkonstruktion hat die Kirche eine komplett andere Ausstrahlung als das was man üblicherweise von Kirchen so kennt.

Massenabfertigung mit kurzen Unterbrechungen. Mal gut dass noch keine Saison ist.

Noch schnell beim Bäcker wie auf dem Hinweg ein Dages-Sandwich besorgt (lecker), dann geht es auf den TET. Klappdal- und Smorlivegen sind ganz nett, können aber mit dem Strecken von gestern nicht mithalten. Dafür auch nur 40NOK. Hier oben ist ja nicht viel Verkehr. Es gibt ein paar (meist leerstehende) Hütten, sonst nichts. Irgendwo kommt einer aus seiner Ausfahrt, biegt links ab und kommt auf meiner Seite auf mich zu. Der bemerkt mich gar nicht. Ich geh voll in die Eisen und kann das Moped gerade noch vor dem Umfallen bewahren. Tut meinen Tennis Arm Ellenbogen hat nicht gut.

Der Murudalsvegen schlägt mit 100 zu Buche, ist aber nur eine Schwimmschotter Strecke durch Wald. Hmm, geht so.

Da ich die Strecke im Detail gar nicht vorher angesehen hatte bin ich dann sehr positiv überrascht dass der nächste Abschnitt der Jotunheimvegen ist, der stand ohnehin auf meiner Liste. Endlose Weiten auf 1100 – 1250 Meter. Ich hab ja nichts gegen Bäume, im Gegenteil, aber dieses weite Gucken über die kargen Fjelle hat einfach eine ganz andere Ausstrahlung. Wie muss das erst bei Sonne sein. Naja, immerhin regnet es nicht.

So geht Maut. Vorbildlicher Jotunheimvegen.
Into the Great Wide Open. Von hier bis zum Ende der Seen und den Restschnee bedecken Gipfeln sind es noch ca. 20km.
Am Ende des Jotunheimvegen.

Am Ende reicht’s mir für heute, ist auch Wetter logistisch der optimale Ort, auch wenn es ab späterem Abend bis in die Morgenstunden nach Regen aussieht. Ich nehme mir sicherheitshalber ne Hütte. Am Supermarkt noch kurzer Plausch mit 2 Nürnbergern, die auf dem Weg nach oben sind.

Into the Great Wide Open – Tom Petty

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